Flamenco trifft Schiller
“Flamenco trifft Schiller” Flamenco und klassische deutsche Dichtung ? Da stehen sich doch zwei völlig unterschiedliche Genres völlig fremd und fremdelnd gegenüber, möchte man meinen. Der Gitarrist Georg Kempa und der Schauspieler Uwe Neumann suchen in ihrem durchaus experimentellen Programm nach verborgenen Verwandtschaften, nach möglichen Wechselwirkungen und gegenseitigen Befruchtungen zwischen den Kulturen. Und fügen so zusammen, was scheinbar nicht zusammengehört.
Uwe Neumann wurde 1961 in Troisdorf bei  Köln geboren. Nach einer ersten Station in Bonn, wo er Islamwissenschaft studierte und einem längeren Aufenthalt in Paris an der dortigen Schauspielschule Cours Simon entschied er sich schließlich für eine Ausbildung an der Universität der Künste Berlin. Danach folgten Theaterengagements am Stadttheater Ingolstadt, später in Berlin am Maxim-Gorki-Theater und an der Komödie am Kurfürstendamm sowie an zahlreichen anderen Bühnen, u.a. in Potsdam, Hamburg, Heidelberg und Luxemburg. Er spielte den Osvald in Ibsens "Gespenster", den Faust in Goethes "Urfaust", den Fernando in Goethes "Stella", den Figaro in Beaumarchais' "Figaros Hochzeit" und den Ben in Neil Simons "Sunny Boys". Einen prägenden Einfluss hatte die Zusammenarbeit mit Ariane Mnouchkine am Theatre du Soleil in Paris. Seit 2003 entstanden in Kooperation mit Anette Daugardt die Theaterprodukionen Total Cheops, Ein perfektes Leben, Land der Mädchen und Emil und die Detektive. Neben Rollen in Film und Fernsehen ist er auch immer wieder als Sprecher im Hörfunk und für Hörbuchverlage tätig.
“Fabeln von Jean de La Fontaine” Die Fabeln des Jean de La Fontaine (1621–1695) sind wie eine Party, die vor 350 Jahren begonnen hat und immer noch andauert und auf der sich das Verhalten der Gäste nur in unwesentlichen Äußerlichkeiten geändert hat. (H.M. Enzensberger).  Fontaine nannte sie eine Komödie in hundert Akten. Georg Kempa und Uwe Neumann interpretieren auf höchst unterhaltsame und eigenwillige Weise eine Auswahl der Fabeln. Es quakt, bellt und jault. Gemeint ist der ganze Menschenzoo – ihm wird mal bitter, mal ironisch, mal amüsant – ein erstaunlich aktueller Spiegel vorgehalten.
Um einen ersten Eindruck zu bekommen, kann man sich bei YouTube schon einmal einige Videos anschauen. Video 1 Der Taucher Video 2 Der Frosch und der Ochse Video 3 Der Zauberlerling Eine Kritik über “Flamenco trifft Schiller “ im Neuen Deutschland. 
Liebeskatastrophen  oder  Shakespeare trifft Brel Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter.“ Dieser wunderbare Shakespeare-Vers gibt schon die wesentlichen Motive des Abends vor, die Liebe und die Musik. Und die Poesie. Die Liebe in all ihren Schattierungen, den hellen, aber auch den dunklen, denen des Wahns und der Verzweiflung. Und die Musik, die all dem einen eigenen Ausdruck, der Poesie den Schwung verleiht. Eine ganz besondere Mischung hat ca. 400 Jahre später auch das Französische Chanson zu bieten.Diese Minidramen eines Brel, Aznavour, Vian oder Nougaro, richtige Fünf-Minuten-Stücke, wirken fast wie ein Echo jener so fernen leidenschaftlichen Shakespearezeit. Der Gitarrist Georg Kempa und der Schauspieler Uwe Neumann möchten beide Welten miteinander kombinieren und so dem ewig Menschlichen nachspüren, das sich im Lauf der Jahrhunderte überraschend gleich geblieben ist.